Fassaden ganz nach Wunsch gestalten
Siliconharzputze werden mit anorganischen Pigmenten getönt, die stabil in das Siliconharznetzwerk eingelagert werden. Dadurch sind sie besonders farb- und lichtecht. Die Hersteller bieten heute eine überaus große Palette an natürlichen und pigmentierten Farbtönen für unterschiedlichste Gestaltungswünsche. Auch alle Putzstrukturen aus dem organischen und mineralischen Putzbereich werden als Siliconharzputz angeboten. Sie sind in acht Strukturvarianten und Korngrößen von 1,0 bis 6,0 mm formulierbar. Dabei gibt es je nach Art der Zusammensetzung und Applikation verschiedenartige Oberflächeneffekte: Die Putzoberfläche kann nach Wunsch fein, glatt, grob oder auch rustikal wirken.
Schneller und einfacher verputzen
Siliconharzputze eignen sich sowohl für neue als auch für alte Bausubstanz als Erst- oder Renovierungsputz. Sie werden verarbeitungsfertig angeboten, lassen sich leicht aufziehen, haben eine ausgezeichnete Maschinengängigkeit und trocknen ohne Fleckenbildung spannungsarm auf.
Außerdem haften sie sehr gut auf allen mineralischen und unelastischen organischen Untergründen (zum Beispiel Altanstriche). Wichtig ist, dass der Untergrund eben, sauber und trocken sowie frei von Sinterschichten, Ausblühungen und Trennmitteln ist.
Auf grundierten Flächen sind Siliconharzputze besser zu verarbeiten, da das im Putz enthaltene Wasser nicht so schnell in den Untergrund einzieht, die Verarbeitungszeit verlängert und so die Optik gleichmäßiger wird. Ein pigmentierter Voranstrich schützt zusätzlich die Vertiefungen bei Rillen- und Reibeputzen und lässt den oftmals andersfarbigen Untergrund nicht durchscheinen. Darüber hinaus stehen speziell formulierte Putze für die Verarbeitung bei nasskalter Witterung zur Verfügung. Durch seine bauphysikalischen Eigenschaften ist Siliconharzputz auch für den Einsatz in Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) prädestiniert.