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SiliconharzbindemittelSiliconharzbindemittel


Bei der Formulierung von Siliconharzfarben werden nach DIN 18363 Siliconharze als wässrige Emulsionen eingesetzt. Je nach Herstellungsverfahren sind sie lösemittelfrei oder lösemittelhaltig. Für lösemittelfreie Emulsionen wird Siliconflüssigharz lösemittelfrei emulsionspolykondensiert oder ein Silan/Siloxan/Siliconharz-Gemisch wird emulgiert. Für lösemittelhaltige Emulsionen wird Siliconfestharz in organischen Lösemitteln gelöst und dann emulgiert. Zu den Siliconharzen werden auch Silane, Siloxane und Siliconate gezählt, da sie Siliconharznetzwerke auf mineralischen Oberflächen ausbilden. Allgemein bezeichnet man sie als Silicon-Bautenschutzmittel.
 
Die positiven Erfahrungen mit Siliconharzfarben seit mehr als vierzig Jahren beruhen auf der Verwendung von Siliconharz als Bindemittel. Der Versuch, die dreidimensional vernetzenden Siliconharze durch lediglich Ketten bildende, preisgünstige Siliconöle zu ersetzen, ist auf Dauer nicht erfolgreich, da dieser Produktgruppe das Pigmentbindevermögen völlig fehlt.