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SiliconharzfarbenSiliconharzfarben


Siliconharzfarben zeigen klare Stärke

Langlebige Siliconharz-Anstrichsysteme bestehen normalerweise aus einer Grundierung, einem Zwischenanstrich und einem Deckanstrich. Eine zeit- und kostensparende Version ist die selbstgrundierende Siliconharzfarbe, mit der man die Grund- und Zwischenbeschichtung in einem Arbeitsgang anbringen kann. Siliconharzfarben eignen sich für nahezu alle Untergründe, für den Erst- und Renovierungsanstrich. Durch verschiedene Formulierungen können spezielle Eigenschaften der Siliconharzfarben verstärkt werden. Die Hersteller bieten beispielsweise wasserverdünnbare, wetter- und lichtechte Lasuren, wässrige Fassadenfarben, matte Farben mit hohem Siliconharzanteil, matte gefüllte Siliconharzfarben und Farben mit Selbstreinigungseffekt in vielen Farbvarianten an. Lassen Sie sich beraten, welche Siliconharzfarbe für Ihre spezifischen Anforderungen am besten geeignet ist.
Einfache und universelle Anwendung
Siliconharzfarben können auf nahezu allen Wandbaustoffen eingesetzt werden. Vor dem Anstrich muss eine Beurteilung und Prüfung des Untergrundes gemäß VOB durchgeführt werden. Mit diesen einfachen, baustellenüblichen Methoden lassen sich erkennbare Mängel feststellen.
Geeignete Untergründe für Siliconharzfarbe sind:
  • Mineralische Putze: MG P I, MG P II, Sanierputz
  • Sichtmauerwerk: Naturstein, Beton, Porenbeton, Kalksandstein, Ziegel, Fachwerk
  • Altbeschichtungen: Dispersionsfarbe, Silikatfarbe, Kunstharzputz
  • WDVS: Kunstharzputz, Silikatputz, Mineralputz
 
Wichtige Maßnahmen zur Untergrundvorbereitung:
  • Untergrund muss sauber, trocken und tragfähig sein.
  • Alte Silikatanstriche müssen gereinigt und ggf. entfernt werden.
  • Dispersionsfarbanstriche entfernen, um Wasserdampfdurchlässigkeit zu ermöglichen und Fläche mit Dampfstrahl reinigen.
  • Sandende Altputze mit Grundierung lösemittelfrei verfestigen.
bestandteile
Bestandteile von Siliconharzfarbe und Siliconharzputz
Rezeptur: Bestandteile von Siliconharzfarbe
DIN 18363 nennt als Bestandteile der Siliconharzemulsionsfarbe: Siliconharzemulsionen, Kunststoffdispersionen, Pigmente, Füllstoffe und Hilfsstoffe. Die Farbe wird als wasserabweisend (hydrophob) bezeichnet.
DIN EN 1062 unterteilt Fassadenfarben nach ihrer Zusammensetzung, ihrem Aussehen und ihren physikalischen Eigenschaften. Dabei wird der Beschichtungsstoff nach dem Bindemittel benannt, dessen wesentliche Merkmale er hat. Bei Siliconharzfarben ist dies Siliconharzbindemittel. Als physikalische Eigenschaft wird u. a. die Wasserdampfdurchlässigkeit aufgeführt. Sie wird bei Siliconharzfarbe als hoch (sd < 0,14 m) eingestuft, die Wasserdurchlässigkeit als gering (w < 0,1 kg/m2h0,5).
Die „Normalisation Française“ (AFNOR) FDT 30-808 teilt Siliconharzfarben in Klasse 10 C (NFT 36-005) ein, wenn der Bindemittelanteil an Siliconharz > 40% ist. Siliconharzfarben und Siliconharzputze dürfen nur so genannt werden, wenn sie das Bindemittel Siliconharz enthalten. Diese Richtlinie des Verbands der Lackindustrie (VdL) soll sicherstellen, dass die Verbraucher sachlich, ausreichend und ohne Wettbewerbsverzerrungen über die Zusammensetzung von Bautenlacken und -farben sowie verwandten Produkten informiert werden.
Rezeptierungsbeispiel Gewichtsanteile
Wasser 305
Dispergier- / Netzmittel 4
Verdicker 5
Natronlauge 10%ig 1
Entschäumer 3
Filmbindehilfsmittel 10
TiO2 120
Füllstoffe 335
Siliconharzbindemittel 100
Hydrophobierungsadditiv 10
Konservierungsstoffe 12
Polymerdispersion 95
1.000